Als Fachgemeinschaft für Brandschutzingenieurwesen ist es unsere Aufgabe, aus Brandereignissen – wie jenem in Crans-Montana – zu lernen und den Schutz von Menschen weiter zu verbessern. Gleichzeitig tragen wir eine 𝗲𝘁𝗵𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 dafür, wie und wann fachliche Einschätzungen öffentlich kommuniziert werden. Gerade in der frühen Phase nach einem Ereignis sind Zurückhaltung, Sensibilität und professionelles Augenmass besonders wichtig.
Um unsere Mitglieder in diesem Spannungsfeld zu unterstützen, hat der Vorstand von SFPE Switzerland eine Orientierungshilfe zur verantwortungsvollen medialen Einordnung von Brandereignissen erarbeitet.
Zentrale Leitgedanken:
– Fachliche Analyse ist notwendig – ihre öffentliche Vermittlung verlangt besondere Sorgfalt
– Zurückhaltung, zeitliche Distanz und Selbstdisziplin sind Teil der professionellen Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren
– Sensible fachliche Diskussionen gehören primär in geeignete Fachgefässe, die einen geschützten Austausch unter Expertinnen und Experten ermöglichen
– Frühzeitige Hypothesen, Simulationen und Visualisierungen können belastend wirken, falsche Gewissheiten erzeugen und laufende Verfahren unbeabsichtigt beeinflussen






